7 Fotobuch-Tipps: Gestaltungsideen für Fotobücher

Von Andrea Bruchwitz - Mi, 31.01.2018 - 14:25
Fotobuch-Tipps für  WhiteWall Fotobücher
Mit diesen Top-Tipps gelingen Ihnen Fotobücher für die Ewigkeit

„Ohne Fotografie ist der Moment für immer verloren, so als ob es ihn nie gegeben hätte“, sagte bereits der legendäre Fotograf Richard Avedon. Damit die wertvollsten Momente in Erinnerung bleiben, kann man sie mit WhiteWall festhalten und ein individuelles Fotobuch gestalten und erstellen. Hier gibt es inspirierende Tipps und kreative Gestaltungsideen, damit das Projekt auch gelingt und die Antwort auf die Frage: "Wie gestalte ich ein schönes Fotobuch?"

Inhaltsverzeichnis:

Fotobuch-Tipp 1: Ein Konzept für das Fotobuch erstellen

Bevor man mit dem Design des Fotobuches beginnt, sollte man ein Konzept erstellen. Dies dient als Leitfaden und sorgt für ein gelungenes Ergebnis. Mit der Beantwortung der folgenden vier Fragen geht das ganz einfach:

1. Welche Geschichte soll das Fotobuch erzählen?

Die Konzeption des Fotobuches beginnt mit der Festlegung eines Themas. Fotobücher mit einem narrativen Schwerpunkt zeigen Erinnerungen in einer emotionalen und bewegenden Kombination aus Text und Bild, etwa besondere Momente in einer Freundschaft oder einer Liebesbeziehung. Bei einem dokumentarischen Schwerpunkt, etwa einem Reisebericht, listet das Fotobuch ausgewählte Ereignisse in einer bestimmten Reihenfolge auf. Wenn man den Fokus auf Ästhetik legt, steht die künstlerische Fotografie im Mittelpunkt und die Bilder wirken allein durch ihre Ausdrucksstärke. Somit eignet sich das Fotobuch auch ideal für Künstler, die ihr Portfolio gestalten wollen.

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© Axel Kohlhase

2. Wie gruppiert man die Bilder?

Der Spannungsbogen des Buches ist wichtig für die Leserführung: Die Anordnung der Bilder erfolgt entweder chronologisch, thematisch oder geographisch. Auch bei expressiven, künstlerischen Fotobüchern ist eine solche Einteilung wichtig, damit das Buch einen roten Faden behält und der Leser geführt wird. Bei zusammengewürfelten Bildern neigt der Leser zum Überblättern einiger Seiten und „rast“ durch das Fotobuch hindurch – es verliert seine Wirkung. Die chronologische Anordnung eignet sich für narrative und dokumentarische Fotobücher, die thematische Gruppierung eher für ästhetische oder dokumentarische Bildstrecken. Tipp: Die Bilder im Ordner vorsortieren und vor den Dateinamen die entsprechende Reihennummer einfügen (Beispiel: „1-Waldspaziergang“), dies erleichtert das Arrangieren in der Bearbeitungssoftware. So kann man die Funktion „Sortieren nach: Name“ auswählen.

3. Für wen ist das Fotobuch konzipiert?

Das Festlegen der Zielgruppe erleichtert die Auswahl der Bilder, denn persönliche und intime Momente fallen bereits weg, wenn Fotobücher für eine größere Gruppe bestimmt sind. Zudem kann man die gewünschte Wirkung anvisieren: Soll das Bild den Betrachter durch seine Stilistik beeindrucken, ihn zum Lachen bringen oder emotional berühren? Die Zielgruppe sollte man bei der Erstellung immer im Hinterkopf behalten.

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4. Welchen Umfang soll das Fotobuch haben?

Wenn der thematische Schwerpunkt, der Bildanordnung und die Zielgruppe definiert sind, kann man den benötigten Umfang festlegen: Wie viele Bilder stehen für dieses Konzept zur Verfügung? Wie viele Seiten füllt der konzipierte Inhalt? Das WhiteWall Fotobuch ermöglicht je nach Variation zwischen 24 und 252 Seiten. Achtung: Das Buch darf den Betrachter nicht mit Leerraum langweilen, aber auch nicht mit zu viel Inhalt überladen sein.

Checkliste fürs Konzept:

  • Themenschwerpunkt setzen √
  • Bildergruppierung festgelegt √
  • Zielgruppe definiert √
  • Umfang bestimmen√

Fotobuch-Tipp 2: Die passende Software zum Gestalten auswählen

Wenn das Konzept soweit feststeht, kann man seine Vision umsetzen und das Fotobuch erstellen. Bei WhiteWall gibt es dafür drei Möglichkeiten: mit der Online-Software direkt im Browser, mit der Download-Software auf dem eigenen Computer oder mit dem professionellen PDF-Upload. Die Online-Software ist leicht zu bedienen und für Einsteiger optimal geeignet. Wer sein Fotobuch ohne Software gestalten möchte, hat hier verschiedene Layout-Möglichkeiten, die leicht und intuitiv zu steuern sind. Bilder können nach Belieben eingesetzt, verschoben oder gelöscht werden. Dies gilt auch für die Fotobuch-Software zum Download für Windows und Mac, die im Vergleich zur Online-Software noch einige Zusatz-Features aufweist. Fortgeschrittene und Profis, die sich kreativ austoben möchten, können ihr Fotobuch als PDF mit InDesign selbst erstellen und ihr eigenes Layout hochladen.

fotobuch tipps -  individuell gestalten mit der richtigen software

Fotobuch-Tipp 3: Das richtige Material und Format wählen

Bei WhiteWall gibt es die Wahl zwischen dem Echtfotobuch oder dem Premium Digitaldruck. Das Echtfotobuch besteht aus hochwertigem Fotopapier in matt oder glänzend: Wie in der klassischen Fotografie wird jedes einzelne Bild auf Original-Fotopapier ausbelichtet und so auf das Trägermedium gebracht. Durch die Layflat-Bindung bildet sich auch auf Panoramabildern, die über eine ganze Doppelseite verlaufen, kein störender Falz.

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Das Echtfotobuch gibt es in fünf verschiedenen Formaten mit bis zu 72 Seiten. Es eignet sich besonders für Konzepte, bei denen der Schwerpunkt auf Ästhetik liegt. Das Hardcover unterstreicht diesen Aspekt – ein ideales Medium für die Präsentation des eigenen Portfolios.

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Für ausführlichere Geschichten ist das Premium Digitaldruck Fotobuch eine gute Wahl: Es ermöglicht die Gestaltung von bis zu 252 Seiten. Auch die nächste Generation kann sich noch an dieser Kreation erfreuen: Durch das besonders hochwertige Druckverfahren garantiert WhiteWall 45 Jahre Farbechtheit.

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Der moderne Look des Premium Digitaldruck Fotobuches eignet sich ideal für Fotobücher, die mit einer Kombination aus Text und Bild spielen, also eine narrative oder dokumentarische Funktion haben. Das Cover kann thematisch an die Erzählung angepasst werden: Neben dem klassischen Soft- oder Hardcover, das im Idealfall mit einer aussagekräftigen Leitfotografie bedruckt ist, gibt es die Covervariante aus Leder oder Leinen. Ein Cover aus Leder wirkt seriös und bedeutungsschwer, der weiche Leinenstoff hingegen leicht und edel.

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Tipp: Die Wahl des Formates darf nicht unterschätzt werden, es vermittelt den ersten Eindruck des Buches und verdeutlicht seine Gesamtaussage. Ein Querformat deutet weitläufige fotografische Perspektiven an, ein quadratisches Format wirkt avantgardistisch und modern. Wer viele hochformatige Fotografien oder Portraits zeigen möchte, entscheidet sich am besten für ein Hoch-Format ab „A4“.

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Nun erfolgt der schönste Teil der Kreation, nämlich das Einfügen und Arrangieren des Inhalts. Es gibt zwei Möglichkeiten: die manuelle Bearbeitung oder die Auswahl einer fertigen Designvorlage.

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Fotobuch-Tipp 4: Die perfekte Bildauswahl

Bildqualität

Bei WhiteWall muss man sich keine Gedanken über die Bildauflösung machen. Sobald die Auflösung zu niedrig und somit die Druckqualität beeinträchtigt ist, erscheint ein gelber Rahmen um das Foto herum. Beim Klicken auf das kleine Warndreieck erhält man nochmals den Hinweis, dass das Bild verpixelt sein könnte. Wenn man sein Fotobuch bestellt, kann es also nicht zu bösen Überraschungen kommen.

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Das Aufmacherbild

Das erste Bild im Fotobuch, das sogenannte „Aufmacherbild“, soll den Betrachter abholen und ihn ins Buch einführen. Ein aussagekräftiges Bild mit einem Vektor, der ins Buch hineinläuft, eignet sich besonders gut: ein Portrait mit Blickrichtung ins Buch oder eine architektonische Fotografie, die sich nach rechts öffnet. Wählen Sie ein Motiv, dessen Bildkomposition den Betrachter auf die nächste Seite des Fotobuchs führt

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Bildfolgen und -farben

Bildfolgen sind ein spannendes Stilmittel, um dem Fotobuch mehr Bewegung zu verleihen: Der Betrachter hat das Gefühl, hautnah dabei zu sein. Besonders in einem Babyalbum oder einem Hochzeitsalbum ist diese Bildanordnung sehr wirkungsvoll. Bei großformatigen Bildern kann man Detailansichten ergänzen, um Dynamik zu erzeugen.

Auch die Bildfarben sind ein unterschätztes Werkzeug: Eine Doppelseite hat mehr Ausdrucksstärke, wenn man Bilder in Komplementärfarben (Rot/Grün, Gelb/Blau) kombiniert.

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Wenn ein Bild halbtransparent den Hintergrund ausfüllt, sollte es nicht die Hauptaussage der Doppelseite kommunizieren, sondern eine untermalende Funktion haben. Geeignet dafür ist etwa eine weite Landschaft oder ein Blick in die Ferne.

Das Schlussbild

Das Schlussbild beendet die Reise durchs Fotobuch und sollte ein ausdrucksstarkes Statement sein. Verläuft der Bildvektor ins Buch hinein, schließt sich der Kreis und die gesamte Buchkonzeption wirkt durchdacht, stimmig und harmonisch.

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Fotobuch-Tipp 5: Die optimale Seitengestaltung

Der goldene Schnitt

Bei der Gestaltung einer Doppelseite hilft der Goldene Schnitt, also die Seitenaufteilung im Teilungsverhältnis von 62 Prozent zu 38 Prozent.

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Diese Proportion gilt als besonders ausgewogenes Leitmaß, da sie häufig in der Natur vorkommt und vom Menschen als harmonisch empfunden wird. Für die Gestaltung einer Doppelseite bedeutet dies, dass das Bild etwa ein Fünftel der zweiten Seite einnimmt.

Die Drittel-Regel

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Auch die Drittel-Regel ist ein gutes Hilfsmittel: Die Fotobuch-Seite wird horizontal und vertikal gedrittelt, dabei verlaufen dominante Bildlinien idealerweise auf einer der beiden inneren Rasterlinien. Generell sollten Fotobücher nicht überladen sein und freie Flächen haben. Ein quadratisches Bild in der Seitenmitte, umgeben von einem schlichten Hintergrund, sorgt für Ruhe und Harmonie – das Auge kann verweilen.

fotobuch drittel regel doppelseite

Tipps zum Text-Bild-Verhältnis

Schwelgt man narrativ in der Vergangenheit, rufen gelegentliche Sprüche Erinnerungen hervor. Der Text kann an jede beliebige Stelle mit einem Textfeld eingefügt werden.

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Allerdings sollte dieses Stilmittel mit Bedacht eingesetzt werden: Ein Fotobuch ist ein bildliches Medium, zu viel Text schadet der Optik. Bei einem dokumentarischen Schwerpunkt ist der Text essentiell, denn er erweitert die Bildbedeutung mit Fakten wie Datum, Ort und Handlung. Der Text ordnet das Bild oder die Bildstrecke in den größeren Zusammenhang ein. Wichtig: Unbedingt ein einheitliches Text-Layout verwenden, damit das Fotobuch nicht zu unruhig wirkt. Wenn man den Fokus auf die künstlerische Fotografie legt, sollte man keinen Text verwenden, um die Bilder für sich sprechen zu lassen.

Fotobuch-Tipp 6: Eine passende Schrift wählen

Bei der Schriftwahl steht die Lesbarkeit an erster Stelle: Eine großzügige, serifenlose Schrift führt den Leser und bietet sich bei Überschriften an und großen Schriftgrößen an. Bei kleineren Schriftgrößen erhöhen Serifen die Lesbarkeit. Wenn man die Schriftarten variieren möchte und gelegentlich einen „geschnörkelten“ Spruch einfließen lässt, sollten nicht mehr als drei Schriftarten verwendet werden.

Fotobuch-Tipp 7: Inspirierende Zitate und Sprüche verwenden

Reise-Fotobuch

„Zögere nie, weit fortzugehen, hinter alle Meere, alle Grenzen, alle Länder, allen Glaubens.“
Amin Maalouf

„Es gibt kein sichereres Mittel festzustellen, ob man einen Menschen mag oder nicht, als mit ihm auf Reisen zu gehen.“
Mark Twain

„Das ist das Angenehme auf Reisen, dass auch das Gewöhnliche durch Neuheit und Überraschung das Ansehen eines Abenteuers gewinnt.“
Johann Wolfgang von Goethe

„Eine lange Reise hört nicht am Ziel auf. Ein Stück von uns wird im Geiste immer weiterreisen.“
Andreas Bechstein

Liebes-Fotobuch

„Die Summe unseres Lebens sind die Stunden, in denen wir liebten.“
Wilhelm Busch

„Glück ist Liebe, nichts anderes. Wer lieben kann, ist glücklich.“
Hermann Hesse

„Liebe besteht nicht darin, dass man einander anschaut, sondern dass man gemeinsam in dieselbe Richtung blickt.“
Antoine de Saint-Exupery

„Ein Tropfen Liebe ist mehr als ein Ozean Verstand.“
Blaise Pascal

Freundschafts-Fotobuch

„Von allen Geschenken, die uns das Schicksal gewährt, gibt es kein größeres Gut als die Freundschaft - keinen größeren Reichtum, keine größere Freude.“
Epikur von Samos

„Freundschaft ist eine Tür zwischen zwei Menschen. Sie kann manchmal knarren, sie kann klemmen, aber sie ist nie verschlossen.“
Balthasar Gracián y Morales

„Freundschaft, das ist eine Seele in zwei Körpern.“
Aristoteles

„Ein bisschen Freundschaft ist mir mehr wert als die Bewunderung der ganzen Welt.“
Otto von Bismarck

Wer sich inspiriert fühlt und bereits Ideen für sein Fotoalbum gesammelt hat, kann bei uns direkt sein eigenes Fotobuch erstellen:

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